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Datenschutz und -sicherheit_90min

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Adresse, Geburtsdatum, Kontodaten – sobald Sie sich im Internet bewegen, werden Informationen über Sie gespeichert. Doch was passiert, wenn diese Daten an andere weitergegeben werden? Wie können Sie sich schützen?

„Datenschutz“ meint nicht den Schutz der Daten selbst. Stattdessen möchte der Gesetzgeber die Menschen schützen, deren Daten erhoben, gespeichert und verwendet werden. Deshalb gibt es verschiedene Gesetze, die den Datenschutz regeln. Sie verhindern, dass Menschen die Kontrolle über ihre Daten verlieren. Laut Gesetz soll jeder selbst über seine Daten entscheiden. Dies wird auch informationelle Selbstbestimmung genannt. 

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Soziale Netzwerke sammeln Daten – viele dieser Daten geben wir selbst preis. Doch einige Plattformen gehen achtlos mit Nutzerdaten um. Erst im März 2018 wurde bekannt, dass mehrere Millionen Daten von Facebook-Nutzern wie das Alter oder der Wohnort weitergegeben wurden. Als Nutzer hat man die Möglichkeit, dies über Änderungen in den Einstellungen der Privatsphäre auf der Facebook-Webseite zu verhindern.

Wie das funktioniert, sehen Sie im Video auf der folgenden Seite.

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Wie viel geben Sie auf Facebook über sich preis? Und wer kann die Fotos und Posts in Ihrem Profil sehen? Der „Telekom Privacy Manager“ gibt Ihnen Antworten auf diese Fragen. Die App analysiert die Privatsphäre Ihres Facebook-Profils und gibt Ihnen Rückmeldung dazu. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Änderungen direkt über die App vorzunehmen.

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Vorher/Nacher Ansicht

Vorher/Nachher-Ansicht starten

Nicht immer ist auf den ersten Blick deutlich, welche Daten eine Person im Internet hinterlässt. Doch häufig geben wir auch sehr persönliche Daten preis.

Sehen Sie in der Vorher-Nachher-Ansicht, welche Informationen Sie über Anna-Lena im Internet finden können.

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Anna-Lena nutzt in ihrer Freizeit verschiedene Apps auf Ihrem Smartphone. Gerade abends auf dem Heimweg nutzt sie eine Taschenlampen-App. Durch das Licht fühlt sie sich alleine sicherer. Eine Taschenlampen-App braucht auch keine Daten wie z. B. den Standort oder die Kontakte.

Überlegen Sie, bevor Sie weiterscrollen. Stimmt das?  



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Beim Surfen stieß Anna-Lena auf ein sehr interessantes Gewinnspiel aus einer vertrauenswürdigen Quelle. Ein paar Daten wie die Adresse und die Telefonnummer reichen zur Teilnahme aus. Bereits ein paar Tage später klingelt das Telefon. Anna-Lena werden neue Smartphones und Handyverträge angeboten.

Überlegen Sie, bevor Sie weiterscrollen. Können Sie sich eine solche Situation vorstellen?

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In ihrer Freizeit beschäftigt sich Anna-Lena mit Social Media – vor allem mit neuen Trends wie z. B. Dating-Apps. Vor kurzem stößt sie auf eine neue interessante App. Nach dem Download taucht auf einmal eine Unmenge an Werbung auf ihrem Handy auf. Neben Kleidung und Handyverträgen ist auch ein Fenster mit der Warnung vor einem Virus erschienen. Dort wird nach einigen Angaben zu Ihrem Gerät und Ihrer Person gefragt. Nur dann könne der Virus entfernen werden.

Überlegen Sie, bevor Sie weiterscrollen: Ist das möglich? Was könnte die Ursache für die vielen Meldungen sein?

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Im Internet geben wir – absichtlich und unabsichtlich – private Daten preis. Doch auch im Beruf oder der Freizeit werden Daten über uns gesammelt. Sicherheitskameras an vielen öffentlichen Orten (z. B. Bahnhöfen) sind weit verbreitet. Immer mehr Orte werden aus Gründen der Sicherheit videoüberwacht. Auch Drohnen kommen dabei zum Einsatz und überwachen z. B. Demonstrationen oder Tatorte aus der Luft.

Auch deshalb werden Sicherheitsmaßnahmen wie diese in der Öffentlichkeit diskutiert: Wann fühlen wir uns wirklich sicher? Wann verletzt man sie in ihrer Privatsphäre oder fühlen sie sich beobachtet?


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Datenschutz beginnt bei dem Gerät, das genutzt wird. Halten Sie die Software Ihres Smartphones, PCs oder Tablets stets auf dem neuesten Stand. Einen unberechtigten Zugriff können Sie durch PINs, Passwörter oder Fingerabdruck- bzw. Gesichtsscanner verhindern. Auch Antivirenprogramme auf mobilen Endgeräten bieten Schutz.

Klicken Sie hier für weitere Informationen zur Sicherung Ihrer Geräte.


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Nahezu alle Internetdienste werden mit einem Passwort vor unrechtmäßigem Zugriff geschützt. Deshalb ist es wichtig, ein Passwort zu wählen, das die Daten zuverlässig schützt. Im Video wird Ihnen anschaulich erklärt, wie ein sicheres Passwort aufgebaut ist und warum „1234“ nicht Ihr Passwort sein sollte.

Weitere Informationen finden Sie hier.


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Unterwegs noch schnell die Mails checken? Öffentliche Netzwerke sind eine praktische Lösung, eine schnelle Internetverbindung aufzubauen. Einige Dinge sollten Sie dabei jedoch beachten.

Informieren Sie sich auf der nächsten Seite!

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Datenschutz betrifft auch in Zukunft viele Bereiche des alltäglichen Lebens. Das „Internet der Dinge“ verbindet bis 2020 bis zu fünfzig Milliarden elektronische Geräte miteinander – sei es der Kühlschrank, das Navigationsgerät oder der automatische Staubsauger. Diese Geräte sollen, so fordern Datenschützer, schon in der Entwicklung und Produktion ein Augenmerk auf die Privatsphäre der Nutzer richten. Dazu gehört, dass die Nutzer genau wissen, welche Daten wann erhoben und wie diese verschlüsselt werden. Die Forderung der „Privacy by Design“ ist bereits in der Datenschutzgrundverordnung der EU (DSGVO) berücksichtigt.

Weitere Informationen finden Sie hier.


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Behalten Sie die Kontrolle und werden Sie aktiv! Sie haben viele Möglichkeiten in diesem Modul kennengelernt. Datenschutz ist Ihr gutes Recht – nutzen Sie es!

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Downloadbereich.


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