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Digitale Freundschaft_45min

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Die Sehnsucht nach wahren Freundschaften ist schon so alt wie die Menschheit selbst.

Doch was macht eine echte Freundschaft aus? Und wie viele echte Freunde haben Sie?

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Jeder Mensch definiert Freundschaft anders. Die Wissenschaft kennt folgende Definition für Freundschaft: 

Einige Forscher sehen Freundschaft „als eine freiwillige sowie persönliche Beziehung, die nicht nur auf Unterstützung und Vertrauen beruht, sondern ebenfalls auf Sympathie“.

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Digitale Freundschaft ist eine besondere Art der Freundschaft, bei der wir uns anderen sehr verbunden fühlen können, ohne sie näher zu kennen. Zum Beispiel, wenn die Verbindung ausschließlich durch ein gemeinsames Interesse zustande gekommen ist und der Austausch hierzu sehr intensiv ist (zum Beispiel: Fanclub auf Facebook). Manchmal kann das direkte Umfeld nicht nachvollziehen, dass man sich so häufig austauschen möchte. Zu anderen Themen ist es einfacher, sich mit Fremden auszutauschen. Dadurch erhält die digitale Freundschaft eine ganz neue Qualität.

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„Und wo ist dein Freund?" Viele Menschen nerven solche Fragen, z. B. auf Familienfeiern. Um diesen zu entgehen, gibt es Apps, die echte Beziehungen vortäuschen.

Beispiele für solche digitalen Fake-Freunde sind Apps wie „Invisible Girlfriend“ (deutsch: „unsichtbare Freundin“) und „Invisible Boyfriend“ (deutsch: „unsichtbarer Freund“). Die Nutzer wählen Name, Alter, Aussehen sowie Persönlichkeit der Fake-Freunde selbst aus.

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Der „Woebot“ (deutsch: Kummer-Bot) ist ein Chatbot. Die Macher haben ihn für Menschen mit Depressionen und Angstzuständen entwickelt. Per Facebook-Chat können sich die Nutzer mit dem virtuellen Therapeuten unterhalten. Der Chatbot ist im Gegensatz zum echten Therapeuten immer erreichbar und soll unter anderem zum positiven Denken anregen.

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Jeder vierte Deutsche war bereits im Internet auf Partnersuche. Kennenlern-Apps und -Plattformen spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Angebot ist groß. Auf den nächsten Seiten erhalten Sie einen Überblick über Apps, Plattformen und Foren zum Knüpfen von Kontakten. Egal, ob Sie Freundschaften, Partnerschaften oder Gleichgesinnte suchen – mit den richtigen Apps und Plattformen werden Sie fündig.

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Haben Sie bereits Erfahrungen mit Online-Dating gemacht? Was kann man tun, wenn man sicher neue Leute kennenlernen will?






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- Jemanden, z. B. einen guten Freund, über das Date informieren
- Keine Auskunft über den eigenen Wohnort geben
- Im Chat ein Pseudonym (Kunstname) verwenden
- Sich davon überzeugen, dass der Online-Kontakt kein Fake ist
- Zunächst an einem öffentlichen Ort treffen

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Nicht nur analog gibt es sie, sondern auch digital: falsche Freunde. Die Bandbreite von falschen Freunden im Netz ist groß: Sie reicht von Cyber-Mobbern bis hin zu Cyber-Stalkern.

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Sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen ist Cyber-Mobbing ein wichtiges Thema. Cyber-Mobbing ist eine besondere Form des Mobbings. Darunter versteht man das ständige Bloßstellen und Angreifen des Einzelnen im virtuellen Raum. Für die Täter ist der entscheidende Vorteil die Anonymität. Sie können ihre Opfer beleidigen, ohne dabei die eigene Identität preiszugeben.

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Ähnlich wie Cyber-Mobbing ist Cyber-Stalking ein Verbrechen, bei dem Täter ihren Opfern per Internet nachstellen und sie verfolgen. Anders als Cyber-Mobbern geht es Cyber-Stalkern in erster Linie darum, ihrem Opfer nahe zu sein. Die Gründe für Cyber-Stalking sind vielfältig. Sie reichen von unerfüllter Liebe bis hin zu Hass.

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Einsamkeit – Was ist das eigentlich? Laut dem Online-Lexikon für Psychologie und Pädagogik versteht man unter Einsamkeit "das negative Gefühl, von anderen Menschen getrennt und abgeschieden zu sein". Wer unter dem Gefühl der Einsamkeit leidet, fühlt sich oft ausgeschlossen, isoliert und ungeliebt.  

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Egal ob an der Bushaltestelle oder im Schlafzimmer – das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Mit ihm nehmen wir Kontakt zu anderen Menschen auf und fühlen uns ihnen trotz räumlicher Trennung nahe. Das nennt man „Ambient Awareness“ (deutsch: elektronisch vermittelte Nähe). Kritiker stehen dieser Nähe skeptisch gegenüber. Dank Sozialer Medien sind wir ständig vernetzt und nie allein – doch fühlen wir uns manchmal einsam. Maximilian Donner nennt dies „digitale Einsamkeit“.

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Ein intensives digitales Leben mit digitalen Freunden kann zu Glück, aber auch zum Gegenteil führen.

Doch wie wirken sich digitale Tools und Freundschaften auf analoge Beziehungen aus? Und welche Auswirkungen haben digitale Freundschaften auf das Gefühl der Einsamkeit, das manche Menschen verspüren?

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Der durchschnittliche Smartphone-Nutzer schaut mehr als 200 Mal am Tag auf sein Smartphone. Bei Tom (42) dürfte diese Zahl weit höher liegen. Selbst beim gemeinsamen Abendessen mit Freunden kann er sich nicht von seinem digitalen Gefährten trennen. Dieses Verhalten nennt man „Phubbing“. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Phone” (Kurzform von Smartphone) und „snubbing” (deutsch: jemanden vor den Kopf stoßen). Indem Tom seinem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenkt als seinen Freunden, stößt er sie mit seinem Verhalten vor den Kopf.

„Leg doch mal dein Smartphone zur Seite, damit du wieder mehr Zeit für deine Offline-Freundschaften hast“, so die Vorwürfe von Toms Freundin. Sie schlägt ihm konkret eine „digitale Diät“ („Digital Detox“) vor.  

Wie stehen Sie zu diesem Vorschlag? Was kann Tom tun, um die Situation zu verbessern?

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Daniel (9) leidet am Asperger-Syndrom. Das ist eine Form von Autismus. Menschen wie Daniel haben Probleme damit, Gefühle anderer nachzuempfinden und zu verstehen. Es fällt ihnen daher schwer, Freundschaften zu schließen und zu pflegen. Die App „Zirkus Empathico“ besteht aus vielen verschiedenen Trainings-Spielen. Mit ihnen lernt Daniel anhand von Kurzvideos, eigene Gefühle und die anderer zu erkennen und zu benennen. Dank der App gelingt es Daniel immer besser, die eigenen Emotionen sowie die seiner Mitmenschen zu deuten. So konnte er erste feste Freundschaften schließen.

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Internet und Soziale Medien können eine Brücke für Freundschaften und zwischenmenschliche Beziehungen sein. In Sozialen Medien lassen sich Momente mit Menschen teilen, von denen wir räumlich getrennt sind. Das Teilen, Liken und Kommentieren von Beiträgen kann das Gefühl von Einsamkeit in Glück wandeln. Mit ein paar Tipps und Regeln kann man sich besser vor falschen Freunden schützen.

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