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Digitale Freundschaft_Einfache Sprache

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Heutzutage gibt es viele Arten von Freundschaften.
Zum Beispiel digitale Freundschaften.
Das sind Freundschaften 
am Computer oder dem Handy.
Zum Beispiel über Facebook.
Aber welche Bedeutung haben
digitale Freundschaften?
Kann man Freunde über das Handy finden?
Und können Handys helfen,
wenn man einsam ist?

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Jeder Mensch möchte Freundschaften haben.
Aber was macht eine Freundschaft aus?
Wie viele echte Freunde haben Sie?


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Digitale Freundschaften sind anders.
Wir fühlen uns mit unseren
digitalen Freunden verbunden.
Weil man das gleiche Interesse hat.
Zum Beispiel ein Fan-Club auf Facebook.
Enge Freunde verstehen manchmal nicht,
dass man so viel Zeit mit digitalen Freunden verbringt.
Darum sind digitale Freundschaften etwas Besonderes.

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Wo ist dein Freund?
Das ist eine Frage, die manchmal nervt.
Darum gibt es nun Apps, die so tun,
als hätte man einen Freund oder eine Freundin.

Zum Beispiel: Invisible Girlfriend
und Invisible Boyfriend.
Auf Deutsch heißt es: unsichtbare Freundin
und unsichtbarer Freund.

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Für den unsichtbaren Freund
oder die unsichtbare Freundin wird das ausgedacht:
• Name
• Alter
• Aussehen
• Persönlichkeit
Auch Dinge, die er oder sie tun soll.
Zum Beispiel Fotos und Nachrichten schicken.

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Viele Deutsche haben im Internet
schon nach einem Partner gesucht.
Dafür sind Kennenlern-Apps
und Kennenlern-Seiten wichtig.
Auf der nächsten Seite bekommen Sie Infos und Tipps.

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Was kann man tun,
wenn man neue Leute kennenlernen will?
Und es sicher sein soll?
Haben Sie bereits Erfahrungen im Internet gemacht?




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Ich treffe mich mit jemandem aus dem Internet.

Das sage ich einem guten Freund.
Damit jemand weiß, wo ich bin.
Ich sage im Internet nicht, wo ich wohne.
Ich sage im Internet nicht meinen richtigen Namen.      
Ich denke mir einen Namen aus.
Ich prüfe, ob es den Menschen im Internet wirklich gibt.
Ich treffe mich am besten an einem öffentlichen Ort.
Zum Beispiel im Café oder im Einkaufs-Zentrum.

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Einsamkeit ist ein schlechtes Gefühl.
Weil man sich von anderen getrennt fühlt.
Oder, weil man sich ausgeschlossen fühlt.
Wenn ein Mensch unter Einsamkeit leidet,
fühlt er sich oft nicht geliebt.
Der Mensch hat das Gefühl, er gehört nicht dazu.

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Unser Handy nehmen wir überall mit hin.
Mit dem Handy nehmen wir
Kontakt mit anderen Menschen auf.
Aber manche Menschen sagen,
wir sind nie allein und immer im Internet.
Und trotzdem fühlen wir uns manchmal sehr einsam.

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Wir schauen bis zu 200 Mal am Tag auf unser Handy.
Manchmal auch, wenn andere dabei sind.
Wir sind unfreundlich zu anderen.
Weil wir lieber auf das Handy schauen,
als mit ihnen zu sprechen.
Sein Handy mal nicht zu benutzen,
heißt offline zu sein.
Dazu sagt man auch: digitale Diät.

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Internet und Soziale Medien können helfen, Freundschaften zu schließen.
Denn es hat auch viele Vorteile.
Durch Soziale Medien können wir Fotos teilen.
Auch wenn die Menschen weit weg sind.
Das Gefühl von Einsamkeit
wird dann ein Gefühl von Glück.

Übersetzung und Prüfung:
Agentur für Leichte Sprache, Lebenshilfe Bonn gGmbH
Kessenicher Straße 216, 53129 Bonn

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