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Digitalisierung und Gesundheit

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DIGITALISIERUNG UND GESUNDHEIT

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Sarah (25) legt viel Wert auf ihre Gesundheit. Ihr neuer Job lässt ihr jedoch wenig Zeit, sich um Sport oder gesunde Ernährung zu kümmern. Sie hat sich deswegen Gesundheits-Apps heruntergeladen. Mit nur wenigen Klicks trägt sie ihre Daten in diese Apps ein. So behält sie selbst im stressigen Alltag den Überblick über ihren Lebensstil.
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Maik (42) wohnt in einem kleinen Dorf. Eines Morgens entdeckt er an seinem linken Oberarm eine Veränderung an seinem Muttermal. Er möchte es untersuchen lassen, doch der nächste Hautarzt ist 40 km entfernt. Er besucht deswegen die Videosprechstunde von Dr. Reichert und zeigt ihm per Webcam die betreffende Stelle.
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Michael (68) ist auf dem Weg ins Krankenhaus. Seine Hüftoperation steht an. Was er dort vorfindet, scheint fast undenkbar: Ein Operationssaal ganz ohne Arzt. Die Operation führt stattdessen ein Roboter durch, der extra für Hüftoperationen programmiert wurde.
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ARYA

Die App „ARYA“ wird bei der Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt. Wie in einem Tagebuch halten Patienten darin ihre Stimmung fest. Die Daten werden automatisch an den behandelnden Therapeuten übermittelt. In naher Zukunft soll es in der App eine Chat-Funktion geben, über die man andere Patienten kontaktieren kann. Bald könnten Patienten von der App auch konkrete Vorschläge erhalten, die ihnen in der jeweiligen Situation helfen. 

VIZWIZ

Die App „VizWiz“ schenkt blinden und sehbehinderten Menschen virtuell Augenlicht. Mit „VizWiz“ erhalten Sie visuelle Informationen über Ihre Umgebung. Fotografieren Sie mit der App einfach Situationen oder Gegenstände. In Echtzeit werden sie zu freiwilligen Online-Nutzern durchgestellt, die Ihnen das Bild beschreiben. 

MYSKINPAL

Mithilfe der Anwendung „MySkinPal“ lassen sich Muttermale über einen längeren Zeitraum beobachten. So können Sie verfolgen, wie sich diese im Laufe der Zeit verändern. Sollten Sie ein auffälliges Mal entdecken, kann die App ein Foto der betreffenden Stelle direkt an einen Hautarzt in Ihrer Nähe schicken.

DARMCHECK

Die „Darm Check“-App hilft bei der Entscheidung für oder gegen eine Darmspiegelung. Sie ermittelt das eigene Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Nutzer erhalten zudem Infomaterial rund um die Themen Darmgesundheit und Vorsorge.

LÄRM-APP

Die Lärm-App des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte prüft, wie laut es in Ihrer Umgebung ist. Sie stellt fest, ob der bestehende Lärmpegel gesundheitsschädlich sein kann. Vielleicht sind Ohrstöpsel beim nächsten Konzert also gar keine schlechte Idee...

POLLEN-APP

Die Augen brennen, die Nase läuft. Die Pollensaison beeinträchtigt Jahr für Jahr zahlreiche Menschen. Die Pollen-App informiert über die aktuelle Belastung durch bestimmte Pollen am Standort des Nutzers. Zudem bietet die Anwendung eine mehrtägige Pollenflug-Vorschau.

DRK NOTFALL-APP

Erinnern Sie sich noch an Ihren letzten Erste-Hilfe-Kurs? Diese App hilft Ihnen, im Notfall richtig zu handeln. Schritt für Schritt zeigen Sprach-, Text- und Bildanleitungen, welche Maßnahmen beispielsweise bei einem Unfall zu treffen sind. Zudem können der Standort des Unfalls eingegeben und direkt ein Notruf abgesetzt werden.

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Mit Anfahrten zur Arztpraxis und langen Wartezeiten vor Ort könnte bald Schluss sein. Immer mehr Ärzte bieten auch digitale Sprechstunden an. Im Rahmen solcher Sprechstunden werden keine Diagnosen gestellt. Sie sind als erste Beratung zu verstehen und ersetzen nicht den Besuch beim Arzt.

In einem Test wurden digitale Sprechstunden auf ihre Tauglichkeit geprüft. Das Ergebnis sehen Sie im Video. 
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Wie wird die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung aussehen? Digitale Technologien wie Augmented und Virtual Reality, Operations-Roboter oder 3D-Druck werden die Gesundheitsversorgung verändern. Sehen Sie im folgenden Kapitel, mit welchen medizinischen Fortschritten zu rechnen ist. 
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In Spielen wie „POKÉMON GO“ wird erweiterte Realität („Augmented Reality“, kurz: AR) oder virtuelle Realität („Virtual Reality“, kurz: VR) genutzt, um möglichst real wirkende Spielerlebnisse zu schaffen. Besonders in der Medizin bietet AR großes Potenzial. Mithilfe einer Datenbrille kann ein Arzt während einer Operation den Blick ständig auf den Patienten richten. Alle erforderlichen Daten wie z. B. Röntgenaufnahmen werden dem Arzt auf dem Bildschirm in der Brille angezeigt. Sie erweitern die Realität im Operationssaal und unterstützen so den Arzt. 
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Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Ein voll funktionsfähiges Organ, gefertigt von einer Maschine – dem 3D-Drucker. Zahnkronen, Hörgeräte, Arm- oder Beinprothesen und sogar Teile der Lunge werden schon heute von 3D-Druckern hergestellt. Dabei werden Stoffe wie Titan, Kunststoff oder Keramik mithilfe von Lasern oder Infrarotlicht Schicht für Schicht verschmolzen. Mehr über die Herstellung künstlicher Organe wie z. B. einer Lunge finden Sie hier.
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Stellen Sie sich vor, Sie benötigen eine komplizierte Operation, die nur wenige Chirurgen weltweit durchführen können. Was, wenn Sie hierfür nicht tausende Kilometer weit reisen, sondern sich nur ins nächstgelegene Krankenhaus begeben müssten? Mithilfe von Operations-Robotern ist dies schon heute möglich. Die Roboter werden von Chirurgen ferngesteuert. Die erste transatlantische Operation dieser Art fand bereits 2001 statt. New Yorker Chirurgen operierten einen Patienten in Frankreich.



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Hier endet Ihre digitale Gesundheitsreise. In diesem Modul haben Sie viel über die Digitalisierung des Gesundheitswesens erfahren. Auch wenn die vorgestellten Apps und Anwendungen nicht den Arztbesuch ersetzen – Sie können Sie jedoch dabei unterstützen, fit und gesund durch den Alltag zu kommen. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund! 

Weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich.

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