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Leben in der Stadt der Zukunft

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LEBEN IN DER STADT DER ZUKUNFT

Vom Smart Home bis zur Smart City: Zukünftig verändern viele neue Technologien den Alltag zu Hause und in den Städten. Wie wir uns in Zukunft fortbewegen, leben, arbeiten und gleichzeitig für mehr Nachhaltigkeit sorgen, erfahren Sie im Modul „Leben in der Stadt der Zukunft“.

Scrollen Sie weiter, um sich selbstständig über das Leben in der Stadt der Zukunft zu informieren. Eine Anleitung finden Sie hier.

Planen Sie einen Workshop? Hier erhalten Sie Anregungen für einen Workshop von 25 Minuten, 45 Minuten und 90 Minuten oder länger.

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„Smart Cities“ (deutsch: intelligente Städte) sind vernetzte Städte. In einer solchen intelligenten Stadt sind viele Bereiche des öffentlichen Lebens miteinander verbunden: Gesundheits- und Bildungswesen, Verkehr, Verwaltung und vieles mehr. Durch diese Verbindung ergeben sich nicht nur neue Möglichkeiten für die Fortbewegung, sondern auch für mehr Teilhabe an der Gesellschaft. 

Wie eine Smart City konkret aussehen kann, erfahren Sie im Video am Beispiel der Stadt Wien.
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Lebensqualität der Bewohner

Parks und Grünflächen, bessere Luftqualität durch umweltfreundliche Wärmeerzeugung oder optimale Gesundheitsvorsorge durch Telemedizin und Echtzeitüberwachung chronisch kranker Menschen: All diese Faktoren tragen zu einer gesteigerten Lebensqualität von Bewohnern smarter Städte bei. 

Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Smart Cities sind dank digitaler Vernetzung nachhaltig und ressourcenschonend. Moderne Sensoren steuern beispielsweise Straßenbeleuchtung und Müllentsorgung – ganz automatisch. Smarte Straßenlaternen dimmen das Licht, wenn sich niemand auf dem Bürgersteig befindet. Und auch die Müllabfuhr leert dank eingebauter Sensoren öffentliche Mülleimer erst dann, wenn diese wirklich voll sind. 

Mobilität

Neue Technologien helfen z. B., Staus zu umfahren und andere Verkehrsmittel und -wege zu finden. Meldet ein Fahrzeug einen Unfall, werden die anderen Fahrzeuge per App benachrichtigt und erhalten eine automatische Umleitung. Das Praktische: So werden auch weitere Staus auf den Umleitungen vermieden.

Sozialer Zusammenhalt

Kurz vor dem Urlaub ist der Kühlschrank noch halb voll? Und die Blumen müssten während der eigenen Abwesenheit auch gegossen werden? Neue Anwendungen wie nebenan.de helfen Bürgern der Smart City bei der Vernetzung mit Gleichgesinnten und fördern so den sozialen Zusammenhalt – z. B. über das Teilen von Lebensmitteln (Food-Sharing) oder kleine Gefälligkeiten (wie bspw. Blumen gießen). 

Bürgerfreundliche Verwaltung

Dank digitaler Bürgerportale und sogenannter Self-Service-Terminals können unpassende Öffnungszeiten und lange Wartezeiten in öffentlichen Verwaltungen schon bald der Vergangenheit angehören. Sobald sich Bürger in das Portal einloggen, können sie Verwaltungsaufgaben (z. B. das Anmelden eines Wohnsitzes oder das Beantragen eines Personalausweises) selbst erledigen. Dies fördert nicht nur die Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung, sondern verschafft dem Einzelnen auch mehr Teilhabe (z. B. über Online-Petitionen). 

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In vielen Städten werden bereits vernetzte Technologien genutzt. Doch häufig haben die Menschen noch nicht das Gefühl, dass ihre Stadt intelligent ist. Warum ist das so?

Um eine Stadt „smart" zu machen, braucht es fortschrittliche technische Infrastruktur, die notwendigen finanziellen Mittel sowie die Beteiligung vieler kreativer Menschen. Häufig fehlt es Städten an Strukturen, um diese Voraussetzungen zu erfüllen bzw. die Kreativität sinnvoll zu nutzen. Sie verwirklichen die Idee der intelligenten Stadt daher zunächst in kleinen Schritten (z. B. die Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmitteln mit einer App). Diese ersten Schritte geschehen oft im Hintergrund und sind für viele Menschen nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Welche Städte sind bereits smart? Finden Sie mit der interaktiven Karte mehr über Ihre Stadt heraus!

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Eine höhere Lebensqualität, weniger Staus und wesentlich mehr Zeit – Auf den ersten Blick klingt das vielversprechend. Doch intelligente Städte bringen auch neue Herausforderungen mit sich. 
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Paul lebt in einer intelligenten Stadt, in der unter anderem fast alle Bereiche des Lebens mit den Behörden vernetzt sind. Ein „Sozialkredit-Punktesystem“ gibt an, wie vorbildlich er sich als Bürger verhält. Gutes Verhalten (z. B. für einen guten Zweck spenden) wird belohnt, schlechtes (z. B. zu schnelles Fahren) wird durch Punktabzug bestraft. Die Konsequenz: Wenn Pauls Punktestand zu niedrig ist, erhält er z. B. deutlich schlechtere Kredite und muss mitunter um seinen Arbeitsplatz fürchten. 

Was sich wie im Spielfilm anhört, ist in Rongcheng, einer Küstenstadt in China, bereits Realität.



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Theo lebt in einem intelligenten Zuhause. Hier sind Kühlschrank, Vorratskammer und Co. mit seinem Smartphone vernetzt. Die nicht ganz ernst zunehmende Kommunikation der Geräte untereinander erfolgt so:
Gerade meldet sein Mülleimer, dass bereits vier Milchpackungen weggeworfen wurden. Er bietet ihm direkt an, das fehlende Produkt nachzubestellen. Und während Theo noch überlegt, erhält er schon die nächste Benachrichtigung: Der Toilettenpapierhalter meldet, dass die Rolle zur Neige geht. Außerdem hat sich Theos Gabel gerade mit dem Gürtel zusammengetan – beide weisen ihn darauf hin, dass er zu schnell und zu viel isst. Immerhin weiß Theo jetzt Bescheid...

Mehr dazu sehen Sie in diesem Video (Achtung, Satire!)
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Intelligente Städte und das intelligente Zuhause werden für die Menschen geschaffen. Wenn Privatpersonen und Unternehmen zusammenarbeiten, um smarte Infrastruktur, Haushaltsgeräte und Co. im Sinne der Bürger umzusetzen, erleichtern sie das Leben nachhaltig. Doch welche Technologien unser Leben auch übermorgen noch erleichtern werden, entscheidet letztendlich die Akzeptanz der Nutzer. Die Bewohner smarter Städte behalten so die Gestaltung ihres Lebens selbst in der Hand.

Wie möchten Sie in Zukunft leben? Schauen Sie sich im smarten Zuhause um und lassen Sie sich inspirieren.




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SMARTES WOHNEN

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Intelligente Lichtsteuerung

Ein Beleuchtungssystem, das sich Ihren Bedürfnissen und Ihrer Stimmung anpasst? Das ist z. B. mithilfe intelligenter Lichtsteuerung von „Philipps Hue“ möglich. Vernetzt man die Beleuchtung mit der Stereoanlage, passt sich die Beleuchtung automatisch an Klang und Rhythmus der Musik an.
Die Beleuchtung lässt sich auch gezielt mit Apps (z. B. „OSRAM Lightify“) steuern – von zu Hause und unterwegs. So ist Ihr Wohnzimmer beleuchtet, wenn Sie selbst nicht zu Hause sind. Eine intelligente Lichtsteuerung erhöht damit auch die Sicherheit im eigenen Haus. 

Videoüberwachung

Smarte Videoüberwachungssysteme übertragen die Kamerabilder Ihrer Wohnung unmittelbar in eine Cloud – einem Online-Speicher, auf den nur Sie zugreifen können. Mithilfe der zugehörigen Anwendung (bspw. „Arlo“ oder „Bosch Smart Home“) für Ihr Smartphone können Sie sich so von unterwegs überzeugen, dass zu Hause alles in Ordnung ist – im Urlaub und auch auf der Arbeit. 

Intelligente Pflanzenbewässerung

Sensoren für Temperatur oder Luftfeuchtigkeit machen den Alltag smarter. Ihre Pflanzen zeigen z. B. mit einem Leuchtsignal an, wenn sie längere Zeit nicht mehr gegossen wurden und helfen Ihnen bei der richtigen Pflege. 
Wer es noch smarter mag, für den könnte das intelligente Bewässerungssystem „Smart Gardener“ eine Möglichkeit sein. Es nimmt Bewässerungen selbstständig und nach Bedarf vor. Via App-Steuerung ist das auch aus dem Urlaub möglich.

Intelligente Sprachassistenten

Intelligente Sprachassistenten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Egal ob „Siri“, „Alexa“ oder „Google Assistant“ – richtig eingesetzt, können sie den Alltag erleichtern. Die Assistenten sind mit verschiedenen Geräten verbunden – z. B. mit dem Telefon, der Beleuchtung oder dem Fernseher. Befehle können dann bequem per Sprachsteuerung gegeben werden – z. B. „Hallo Magenta! Rufe Anna an.“

Intelligente Fenster- und Rollladensysteme

Fenster- und Rollladensysteme lassen sich mithilfe von Sensoren und Apps fernsteuern.
Ein Beispiel: Wenn die Sonne scheint, fahren die Rollläden automatisch hoch, sodass die Wärme in die Wohnung gelangen kann. Bei Dunkelheit oder einem Unwetter fahren die Rollläden automatisch nach unten. Das spart einerseits Energie und sorgt andererseits für mehr Sicherheit in Ihrem Zuhause. 

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Automatische Rollläden, smarte Lautsprecher oder Putzroboter gehören für viele Menschen schon zu ihrem Alltag. Doch auch intelligente Kühlschränke und Entertainment-Systeme halten zunehmend Einzug in unsere Wohnräume. 

Sehen Sie auf den nächsten Seiten, wie ein typischer Tag in solch einem vernetzten Smart Home ablaufen könnte.
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Um 6.30 Uhr klingelt der Wecker und läutet den Tag in Ihrem smarten Zuhause ein. Bevor Sie überhaupt an die Schlummertaste denken können, fahren Ihre Rollläden bereits automatisch nach oben. Aus dem Lautsprecher im Bad schallt Ihre Lieblingsmusik und in der Küche setzt sich die Kaffeemaschine automatisch in Gang. Heute sind Sie voller Tatendrang. Noch im Bett ändern Sie die Musik im Bad und entscheiden, welche Neuigkeiten Sie auf Ihrem smarten Spiegel lesen möchten. Nur aufstehen müssen Sie noch alleine.

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In Zukunft ist nicht nur die Kaffeemaschine, sondern die ganze Küche intelligent. Projektionen auf die Rückwand, 3D-Lebensmittel-Drucker und smarte Kühlschränke – In einer smarten Küche denkt alles mit. 

Erfahren Sie mehr dazu im Video.
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In einer intelligenten Küche darf natürlich auch der intelligente Kühlschrank nicht fehlen. Ein solches Gerät hat einige Tricks auf Lager. Der Kühlschrank nimmt bei jedem Schließen der Tür ein Foto auf. Über einen Bildschirm an der Tür oder in einer App wird der Inhalt anschließend angezeigt. So kann auch unterwegs geprüft werden, was zuhause nicht mehr vorrätig ist. 
Sie sind unsicher, ob die Paprika im Kühlschrank noch genießbar ist? Hier helfen Sensoren, die Gase aus der Luft filtern und sie verdorbenen Lebensmitteln in verschiedenen Bereichen des Kühlschranks zuordnen. So landen nur noch Lebensmittel im Müll, die tatsächlich unbrauchbar sind.




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Um Punkt 8.00 Uhr setzen Sie sich an Ihren Schreibtisch – in Ihrem heimischen Arbeitszimmer. Ihr Smart Home weiß, dass Sie um diese Uhrzeit immer mit der Arbeit beginnen. Daher schalten sich Radio und Fernseher automatisch aus. Alle Anrufe werden auf Ihr Bürotelefon umgeschaltet. Ein smarter Lautsprecher informiert Sie über die wichtigsten Termine.
Ein Tablet dient als Notizbuch. Über volle Seiten braucht man sich keine Gedanken mehr machen. Alle Notizen sind digital und damit zum Beispiel auch auf dem Computer oder dem Smartphone abrufbar.

Arbeiten von Zuhause? Kann das gut gehen?
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Homeoffice spart Zeit, Ressourcen und schont die Umwelt. Moderne Technologien wie Videotelefonie oder Virtuelle Realität ermöglichen den Austausch mit Vorgesetzten und Kollegen. Und wenn man sich einmal persönlich treffen muss, sind weniger Autos auf den Straßen unterwegs – weil mehr Menschen von Zuhause aus arbeiten.

Eine aktuelle Studie von Bitkom Research hat ergeben: Ca. 30% aller Arbeitnehmer arbeiten gelegentlich von zu Hause aus. Doch anders als im Büro ist Arbeiten zu Hause oft weniger geregelt. Wann ist Pause und wann Feierabend? Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen so immer stärker.

Eine Zusammenfassung über die Vor- und Nachteile von Homeoffice finden Sie hier.




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Mittagspause – jetzt ist Entspannung angesagt. Ein kleiner Mittagsschlaf wäre nun genau das richtige. Apps wie Sleep Cycle erkennen anhand Ihrer Bewegung, in welcher Schlafphase Sie sich befinden. Da das Aufstehen in einer Leichtschlafphase einfacher ist, weckt Sie die App zwischen 13 und 13.30 Uhr. Während Sie es sich auf dem Sofa gemütlich machen, bereitet ein Roboter in der Küche Ihren Lieblingssnack vor. Der Putzroboter saugt und wischt genau jetzt das Büro, um Sie später bei der Arbeit nicht zu stören. Entspannend, oder?

Erfahren Sie auf der nächsten Seite, wie Roboter in der Pflege eingesetzt werden können. 
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Pepper ist 1,20 Meter groß, wiegt rund 28 Kilogramm und hat niedliche Kulleraugen. Ihr Verhalten erinnert stark an das eines Menschen. In Japan arbeitet Pepper z. B. im Einzelhandel oder als Touristenführerin. In Berufen mit Fachkräftemangel kommt diese Unterstützung durch Roboter genau richtig – z. B. in Pflegeberufen.

In Japan werden Sozialroboter bereits erfolgreich in der Pflege eingesetzt. Schauen Sie sich die Beispiele im Video an.
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Wie werden Roboter von Menschen wahrgenommen? Gerade, wenn Roboter den Menschen zum Verwechseln ähnlich sehen, können sie schnell Angst und Ablehnung hervorrufen. Dieses Gefühl nennt man in der Fachsprache „Uncanny Valley“ (deutsch: Unheimliches Tal). Ein Roboter wird eher akzeptiert, wenn er eindeutig als Roboter wahrgenommen wird.

Schauen Sie sich die Bilder unter diesem Link an und entscheiden Sie selbst: Wie menschlich dürfen Roboter sein?

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Der Arbeitstag ist zu Ende. Ihre Smartwatch zeigt Ihnen anhand der aufgezeichneten Schlaf- und Herzfrequenzdaten, was Sie bereits wissen: Sie  sind müde und gestresst. Kein Problem für Ihr Smart Home. Ohne dass Sie etwas sagen müssen, dimmt sich das Licht. Alle Telefone schalten sich stumm. Der Fernseher startet Ihre Lieblingsserie über einen Streaming-Dienst und Ihre bevorzugte Liefer-App bestellt mit einem Klick die Pizza beim Lieblingsitaliener. Ein guter Abschluss für einen anstrengenden Tag.

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Das smarte Zuhause hat unzählige Möglichkeiten. Viele der Vorteile werden erst deutlich, wenn man die Technologien selbst getestet hat. Trotzdem entscheidet natürlich jeder selbst, welche Bereiche des Zuhauses smart werden sollen oder nicht.

Es ist Ihnen überlassen: Welche der Geräte und Technologien sind Ihrer Meinung nach sinnvoll? Auf welche möchten Sie eher verzichten? 
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SMARTE STADT

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Smarte Städte haben viele Facetten. Ein vernetztes Verkehrssystem sorgt für weniger Verkehr auf den Straßen und somit für eine bessere Luftqualität. Smarte Gebäude sind umweltschonend, da sie sehr wenig Energie verbrauchen. Und smarte Bürger bilden das Herzstück der Smart City. Denn durch ihre aktive Teilhabe kann eine intelligente Stadt ihr volles Potenzial entfalten. 

Erfahren Sie in diesem Kapitel mehr darüber, wie eine smarte Stadt funktioniert. 
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Die Stadt der Zukunft ist nachhaltig! Das bedeutet, dass der Bedarf aktueller Generationen (z. B. nach Lebensmitteln oder Rohstoffen) erfüllt wird, ohne die Lebensbedingungen nachfolgender Generationen negativ zu beeinflussen – indem beispielsweise zu viel Müll produziert oder die Luft zu sehr belastet wird. Verkürzt kann man sagen: Tue heute nichts, was du oder deine Kinder morgen bereuen.
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Von München nach Berlin in 30 Minuten – Das halten Sie für unmöglich? Die Lösung heißt „Hyperloop“. Das ist ein Zug, die sich unterirdisch durch Röhren mit Schallgeschwindigkeit fortbewegt. Doch werden Sie zukünftig nur noch in Hochgeschwindigkeit durch Röhren geschossen, um von einem Ort zum anderen zu gelangen?

Vorerst noch nicht: Mobilität in der smarten Stadt bedeutet nicht, dass niemand mehr Auto fährt. Ziel ist viel eher, Autofahren in Städten umweltfreundlicher zu gestalten – z. B. durch das Verbot von schadstoffhaltigen Motoren oder eine begrenzte Anzahl an Autos auf den Straßen. 

Das Auto vernetzt mit dem Fahrrad und sogar dem Skateboard – Geht nicht? Und ob! Die Auflösung finden Sie hier.
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Stressfrei Parken

Wie schön wäre es, die lästige Parkplatzsuche in Städten zu umgehen? Via Smartphone und Apps wie „park&joy“ werden freie Parkplätze zugewiesen und per Navigationssystem angesteuert. Fährt ein Fahrzeug z. B. an einer freien Parkfläche vorbei, benachrichtigt es anonym andere Fahrzeuge im Umkreis, die gerade nach einem Parkplatz suchen. 

Gemeinsam unterwegs

Unterwegs nette Leute kennenlernen? Intelligente Mitfahrgelegenheiten wie „BlaBlaCar“ oder „fahrgemeinschaft.de“ werden in Zukunft immer häufiger genutzt. Über die Apps werden Menschen miteinander vernetzt, die in die gleiche oder eine ähnliche Richtung unterwegs sind. 

Auch Car-Sharing, also die gemeinsame Nutzung eines Autos, wird immer beliebter. Per App (z. B. „Free2Move“, „Urbi“ oder „Flinkster“) können freie Autos gefunden und mit dem Smartphone aufgeschlossen werden. Ob dadurch der Verkehr in den Städten entlastet wird, ist jedoch noch nicht erwiesen.

Smarte Unterstützung

Smarte Technologien hören sich oft unwirklich an. Zukünftig könnten Autos per Gedankensteuerung gelenkt werden. Die „Brain-2-Vehicle-Technology“ (deutsch: Gehirn-zu-Fahrzeug-Technologie) von Nissan misst die Gehirnwellen über Elektroden am Kopf. So kann vorausgesehen werden, wann Kurven nicht richtig gefahren werden oder Gefahr droht. Das Auto passt die Fahrweise in diesen Fällen automatisch an. Das Ziel des Automobilherstellers ist, zukünftig auch Autos ausschließlich über die Gedanken steuern zu können.

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Wie Smarte Technologien die Planung von Bauarbeiten erleichtern, sehen Sie in den Netzgeschichten am Beispiel smarter Brücken. Solche Brücken erkennen selbstständig, wenn Reparaturen und Ausbesserungen notwendig werden und geben diese Informationen direkt weiter.
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Nachhaltige Infrastruktur, intelligente Brücken und Apps, die Sie zum nächsten freien Parkplatz navigieren: All das macht den Verkehr in der Stadt smart. Um auch das Stadtbild „grüner" zu gestalten, gibt es schon heute zahlreiche Konzepte.

 Ein Beispiel ist die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Bereits 2009 wurde die Planung veröffentlicht, Kopenhagen bis 2025 zu einer CO2-neutralen Hauptstadt zu gestalten. Dazu fördert die Stadt Ideen und Konzepte zu den Themen Wasser, Energie und Mobilität – u. a. mit der Getränkemarke Carlsberg, die die Produktion der Getränke vollständig auf erneuerbare Energien umstellt.

Sehen Sie auf den folgenden Seiten konkrete Beispiele, wie auch Bauwerke zu mehr Nachhaltigkeit in der Smart City beitragen können.
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Was bedeuten die Begriffe „Urban Farming“ (deutsch: städtische Landwirtschaft) oder „Urban Gardening“ (deutsch: städtische Gartenarbeit)? Die Grünflächen oder Gemüsebeete finden in vielen Gebäuden einen Platz – z. B. auf dem Dach.

Im Video sehen Sie einige Beispiele für Urban Gardening.
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Von begrünten Dachterrassen hin zu Stadtmöbeln der besonderen Art:

CityTrees (deutsch: Stadt-Bäume) sind Bänke mit vier Meter hohen Rückwänden. Sie sind mit Moos  bestückt und enthalten Sensoren, die Informationen über Aktivität und Zustand des CityTree liefern, für eine optimale Pflege und Wartung und damit für eine bestmögliche Filterleistung. Die gewonnen Daten werden über das sichere Netz der Telekom versendet.

Spezielle Mooskulturen wirken als Luftfilter, die der Stadtluft gesundheitsgefährdende Schadstoffe wie Feinstäube entziehen. So bietet der CityTree Passanten nicht nur eine bequeme Sitzmöglichkeit, sondern er reduziert gleichzeitig die Luftverschmutzung in den Städten. Daneben enthalten CityTrees eine Menge digitaler Services, wie z. B. einen WLAN-Hotspot – die perfekte Verbindung aus Umweltschutz und Internet der Dinge. Mehr zu den CityTrees finden Sie hier.
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Moderne Technologien und eine gute Infrastruktur reichen nicht – Viel wichtiger sind die Menschen, die in den Städten leben. Sie werden auch „Smart People“ (deutsch: intelligente Bürger) genannt. Eine vernetzte Stadt braucht auch vernetzte Bürger, die sich aktiv beteiligen.

Ein Beispiel hierfür ist die Initiative „Design for Local Change“. Die Idee: Niemand kann eine intelligente Stadt besser beurteilen als die Menschen, die darin leben. Eine Bushaltestelle ist nicht barrierefrei? Ein Stadtviertel hat zu wenige Angebote für Jugendliche?
Auf der Online-Plattform Changify berichten Bürger über ihre Erfahrungen und beteiligen sich unmittelbar an der Gestaltung ihrer Stadt.


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Für viele Menschen ist der Gang zu einer Behörde oder einem Amt eine unangenehme Beschäftigung. Häufig müssen sie sich im Vorfeld auf lange Wartezeiten und unpassende Öffnungszeiten einstellen.

Mithilfe einer modernen „digitalen Verwaltung" sollen die Anliegen der Bürger in Zukunft zeit- und ortsunabhängig bearbeitet werden. Über ein Online-Portal können Anliegen – z. B. den Wohnsitz ummelden oder Kindergeld beantragen – vorgebracht und Daten zwischen Behörden sicher ausgetauscht werden. Doch nicht nur Dienstleistungen sollen effizienter erbracht werden. Eine smarte Verwaltung soll außerdem zur Interaktion zwischen Bürgern und Verwaltung anregen und die Teilhabe steigern. Dazu gibt es eine gesetzliche Regelung.








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DIE STADT DER ZUKUNFT

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Die smarte Stadt kann nur Wirklichkeit werden, wenn die Menschen der Stadt aktiv einbezogen werden. Daher sind Sie jetzt an der Reihe! Wie würden Sie Ihre Zukunftsstadt gestalten? Welche Fortbewegungsmittel gibt es in Ihrer Stadt? Wie sieht Ihr Stadtbild aus? 

Scrollen Sie weiter und entscheiden Sie selbst!

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SZENARIO 1A

In dieser Stadt sind Autos nicht mehr von Bedeutung. Das flexible und nachhaltige ÖPNV-Konzept erlaubt schnelles und bequemes Reisen von A nach B – ganz ohne Staus und Luftverschmutzung.

Auch die lästige Parkplatzsuche im dichten Stadtverkehr entfällt hierdurch. Autofreie Zonen ermöglichen mehr Raum für Grün- und Freizeitflächen. Die Luft- und Lebensqualität der Bürger wird gesteigert.

Der Odenwaldkreis ist ein Beispiel für „moderne Mobilität". Erfahren Sie hier mehr. 
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Ihre Stadt soll zu einer „Smart City“ werden. Dazu sind viele Veränderungen notwendig, die auch das Stadtbild beeinflussen. Für welche Möglichkeit würden Sie sich entscheiden? 

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SZENARIO 1B

Stundenlanges Warten an der Bushaltestelle oder die frustrierende Anzeige am Bahnhof: „Dieser Zug entfällt heute.“ Das könnte in Ihrer intelligenten Stadt bald der Vergangenheit angehören. Hier bewegen Sie sich mit selbstfahrenden elektronischen Autos vorwärts, die Sie bequem von A nach B bringen.

Wie solche elektronischen Autos überhaupt funktionieren, und welche Unterschiede zum Verbrennungsmotor bestehen, erfahren Sie hier.
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Ihre Stadt soll zu einer „Smart City“ werden. Dazu sind viele Veränderungen notwendig, die auch das Stadtbild beeinflussen. Für welche der folgenden Aussagen entscheiden Sie sich? 

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SZENARIO 2A

In dieser Stadt sind die Gebäude „grün“. Das bedeutet: Sie wurden so geplant und umgesetzt, dass sie nachhaltig und energieeffizient sind. So sorgen beispielsweise integrierte Grünflächen oder moderne Isolierlösungen für nachhaltige Baukonzepte und mehr Umweltschutz.

Ein Beispiel hierfür stellt das Convention Center in Vancouver dar. Dessen Dach ist vollständig von Rasen bedeckt und macht es somit zu einem im wahrsten Sinne des Wortes „grünen Gebäude“. Hier erfahren Sie mehr zu „grünen Gebäuden“.
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Ungefähr 220 Kilogramm Müll werden in Deutschland pro Kopf produziert. Ein Großteil des Mülls zersetzt sich nicht von selbst – und landet am Straßenrand, in Flüssen oder im Meer.
Für welche der folgenden Aussagen entscheiden Sie sich?

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SZENARIO 2B

Ihre Stadt erstrahlt im neuen Glanz und mit altbewährter Fassade. Das traditionelle Stadtbild bleibt erhalten und die Gebäude werden so renoviert und umgebaut, dass sie den Anforderungen einer Smart City entsprechen.

Wie ein solches Konzept bereits heute umgesetzt werden kann, sehen sie hier am Beispiel der Stadt Prag. Dort werden die historischen Gebäude der Innenstadt nach und nach zu smarten Gebäuden umgebaut.
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Ungefähr 220 Kilogramm Müll werden in Deutschland pro Kopf produziert. Ein Großteil des Mülls zersetzt sich nicht von selbst – und landet am Straßenrand, in Flüssen oder im Meer.
Für welche der folgenden Aussagen entscheiden Sie sich?

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SZENARIO 3A

„Zero Waste“ (deutsch: null Müll) ist eine Lebeneinstellung mit dem Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Anders als beim Recycling wird Müll ganz vermieden. Wer Zero Waste betreibt, verzichtet bewusst auf Verpackungen und Plastik – z. B. Plastiktüten, Zahnbürsten aus Kunststoff oder Coffee-To-Go-Becher. Für viele Menschen ist Zero Waste die Lösung des Müllproblems. 

Aus diesem Grund werden Ideen wie Geschäfte ohne Verpackungen immer beliebter. In einigen Ländern ist Plastik bereits ganz verboten.
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Ihre Reise in die Stadt der Zukunft endet hier. In diesem Modul haben Sie neue Technologien und Konzepte für die intelligente Stadt kennengelernt. Achten Sie auch in Ihrer Stadt einmal darauf, welche der genannten Aspekte vielleicht direkt vor Ihrer Haustür umgesetzt werden. Und: Gestalten Sie Ihre Stadt der Zukunft aktiv mit!

Weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich.

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SZENARIO 3B

Verpackungen werden nach Material sortiert, in einer Anlage gereinigt und anschließend wiederverwendet – an sich keine schlechte Idee. Vom gesamten Plastikmüll werden aber nur ca. 50% recycelt. Hinzu kommt, dass nicht alle Kunststoffe ewig wiederverwendet werden können.

Wissenschaft und Industrie haben sich dem Thema angenommen und arbeiten bereits an umweltfreundlichen neuen Materialien – z. B. alternativen Verpackungen aus Pilzen oder Algen. Fest steht: Das Müllproblem der Stadt der Zukunft braucht neue Ideen und Konzepte beim Recycling.






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Ihre Reise in die Stadt der Zukunft endet hier. In diesem Modul haben Sie neue Technologien und Konzepte für die intelligente Stadt kennengelernt. Achten Sie auch in Ihrer Stadt einmal darauf, welche der genannten Aspekte vielleicht direkt vor Ihrer Haustür umgesetzt werden. Und: Gestalten Sie Ihre Stadt der Zukunft aktiv mit!

Weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich.

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