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Leben in der Stadt der Zukunft_45min

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LEBEN IN DER STADT DER ZUKUNFT

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„Smart Cities“ (deutsch: intelligente Städte) sind vernetzte Städte. In einer solchen intelligenten Stadt sind viele Bereiche des öffentlichen Lebens miteinander verbunden: Gesundheits- und Bildungswesen, Verkehr, Verwaltung und vieles mehr. Durch diese Verbindung ergeben sich nicht nur neue Möglichkeiten für die Fortbewegung, sondern auch für mehr Teilhabe an der Gesellschaft. 

Wie eine Smart City konkret aussehen kann, erfahren Sie im Video am Beispiel der Stadt Wien.
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Intelligente Lichtsteuerung

Ein Beleuchtungssystem, das sich Ihren Bedürfnissen und Ihrer Stimmung anpasst? Das ist z. B. mithilfe intelligenter Lichtsteuerung von „Philipps Hue“ möglich. Vernetzt man die Beleuchtung mit der Stereoanlage, passt sich die Beleuchtung automatisch an Klang und Rhythmus der Musik an.
Die Beleuchtung lässt sich auch gezielt mit Apps (z. B. „OSRAM Lightify“) steuern – von zu Hause und unterwegs. So ist Ihr Wohnzimmer beleuchtet, wenn Sie selbst nicht zu Hause sind. Eine intelligente Lichtsteuerung erhöht damit auch die Sicherheit im eigenen Haus. 

Videoüberwachung

Smarte Videoüberwachungssysteme übertragen die Kamerabilder Ihrer Wohnung unmittelbar in eine Cloud – einem Online-Speicher, auf den nur Sie zugreifen können. Mithilfe der zugehörigen Anwendung (bspw. „Arlo“ oder „Bosch Smart Home“) für Ihr Smartphone können Sie sich so von unterwegs überzeugen, dass zu Hause alles in Ordnung ist – im Urlaub und auch auf der Arbeit. 

Intelligente Pflanzenbewässerung

Sensoren für Temperatur oder Luftfeuchtigkeit machen den Alltag smarter. Ihre Pflanzen zeigen z. B. mit einem Leuchtsignal an, wenn sie längere Zeit nicht mehr gegossen wurden und helfen Ihnen bei der richtigen Pflege. 
Wer es noch smarter mag, für den könnte das intelligente Bewässerungssystem „Smart Gardener“ eine Möglichkeit sein. Es nimmt Bewässerungen selbstständig und nach Bedarf vor. Via App-Steuerung ist das auch aus dem Urlaub möglich.

Intelligente Sprachassistenten

Intelligente Sprachassistenten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Egal ob „Siri“, „Alexa“ oder „Google Assistant“ – richtig eingesetzt, können sie den Alltag erleichtern. Die Assistenten sind mit verschiedenen Geräten verbunden – z. B. mit dem Telefon, der Beleuchtung oder dem Fernseher. Befehle können dann bequem per Sprachsteuerung gegeben werden – z. B. „Hallo Magenta! Rufe Anna an.“

Intelligente Fenster- und Rollladensysteme

Fenster- und Rollladensysteme lassen sich mithilfe von Sensoren und Apps fernsteuern.
Ein Beispiel: Wenn die Sonne scheint, fahren die Rollläden automatisch hoch, sodass die Wärme in die Wohnung gelangen kann. Bei Dunkelheit oder einem Unwetter fahren die Rollläden automatisch nach unten. Das spart einerseits Energie und sorgt andererseits für mehr Sicherheit in Ihrem Zuhause. 

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Homeoffice spart Zeit, Ressourcen und schont die Umwelt. Moderne Technologien wie Videotelefonie oder Virtuelle Realität ermöglichen den Austausch mit Vorgesetzten und Kollegen. Und wenn man sich einmal persönlich treffen muss, sind weniger Autos auf den Straßen unterwegs – weil mehr Menschen von Zuhause aus arbeiten.

Eine aktuelle Studie von Bitkom Research hat ergeben: Ca. 30% aller Arbeitnehmer arbeiten gelegentlich von zu Hause aus. Doch anders als im Büro ist Arbeiten zu Hause oft weniger geregelt. Wann ist Pause und wann Feierabend? Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen so immer stärker.

Eine Zusammenfassung über die Vor- und Nachteile von Homeoffice finden Sie hier.




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Nachhaltige Infrastruktur, intelligente Brücken und Apps, die Sie zum nächsten freien Parkplatz navigieren: All das macht den Verkehr in der Stadt smart. Um auch das Stadtbild „grüner" zu gestalten, gibt es schon heute zahlreiche Konzepte.

 Ein Beispiel ist die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Bereits 2009 wurde die Planung veröffentlicht, Kopenhagen bis 2025 zu einer CO2-neutralen Hauptstadt zu gestalten. Dazu fördert die Stadt Ideen und Konzepte zu den Themen Wasser, Energie und Mobilität – u. a. mit der Getränkemarke Carlsberg, die die Produktion der Getränke vollständig auf erneuerbare Energien umstellt.

 Sehen Sie auf den folgenden Seiten konkrete Beispiele, wie auch Bauwerke zu mehr Nachhaltigkeit in der Smart City beitragen können.
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DIE STADT DER ZUKUNFT

Die smarte Stadt kann nur Wirklichkeit werden, wenn die Menschen der Stadt aktiv einbezogen werden. Daher sind Sie jetzt an der Reihe! Wie würden Sie Ihre Zukunftsstadt gestalten? Welche Fortbewegungsmittel gibt es in Ihrer Stadt? Wie sieht Ihr Stadtbild aus? 

Scrollen Sie weiter und entscheiden Sie selbst!

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SZENARIO 1A

In dieser Stadt sind Autos nicht mehr von Bedeutung. Das flexible und nachhaltige ÖPNV-Konzept erlaubt schnelles und bequemes Reisen von A nach B – ganz ohne Staus und Luftverschmutzung.

Auch die lästige Parkplatzsuche im dichten Stadtverkehr entfällt hierdurch. Autofreie Zonen ermöglichen mehr Raum für Grün- und Freizeitflächen. Die Luft- und Lebensqualität der Bürger wird gesteigert.

Der Odenwaldkreis ist ein Beispiel für „moderne Mobilität". Erfahren Sie hier mehr.
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Ihre Stadt soll zu einer „Smart City“ werden. Dazu sind viele Veränderungen notwendig, die auch das Stadtbild beeinflussen. Für welche Möglichkeit würden Sie sich entscheiden? 

Klicken Sie auf ein Bild, um zur Beschreibung zu gelangen.

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SZENARIO 1B

Stundenlanges Warten an der Bushaltestelle oder die frustrierende Anzeige am Bahnhof: „Dieser Zug entfällt heute.“ Das könnte in Ihrer intelligenten Stadt bald der Vergangenheit angehören. Hier bewegen Sie sich mit selbstfahrenden elektronischen Autos vorwärts, die Sie bequem von A nach B bringen.

Wie solche elektronischen Autos überhaupt funktionieren, und welche Unterschiede zum Verbrennungsmotor bestehen, erfahren Sie hier.
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Ihre Stadt soll zu einer „Smart City“ werden. Dazu sind viele Veränderungen notwendig, die auch das Stadtbild beeinflussen. Für welche der folgenden Aussagen entscheiden Sie sich? 

Klicken Sie auf ein Bild, um zur Beschreibung zu gelangen.
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SZENARIO 2A

In dieser Stadt sind die Gebäude „grün“. Das bedeutet: Sie wurden so geplant und umgesetzt, dass sie nachhaltig und energieeffizient sind. So sorgen beispielsweise integrierte Grünflächen oder moderne Isolierlösungen für nachhaltige Baukonzepte und mehr Umweltschutz.

Ein Beispiel hierfür stellt das Convention Center in Vancouver dar. Dessen Dach ist vollständig von Rasen bedeckt und macht es somit zu einem im wahrsten Sinne des Wortes „grünen Gebäude“. Hier erfahren Sie mehr zu „grünen Gebäuden“.
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Ungefähr 220 Kilogramm Müll werden in Deutschland pro Kopf produziert. Ein Großteil des Mülls zersetzt sich nicht von selbst – und landet am Straßenrand, in Flüssen oder im Meer.
Für welche der folgenden Aussagen entscheiden Sie sich?

Klicken Sie auf ein Bild, um zur Beschreibung zu gelangen.
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SZENARIO 2B

Ihre Stadt erstrahlt im neuen Glanz und mit altbewährter Fassade. Das traditionelle Stadtbild bleibt erhalten und die Gebäude werden so renoviert und umgebaut, dass sie den Anforderungen einer Smart City entsprechen.

Wie ein solches Konzept bereits heute umgesetzt werden kann, sehen sie hier am Beispiel der Stadt Prag. Dort werden die historischen Gebäude der Innenstadt nach und nach zu smarten Gebäuden umgebaut.
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Ungefähr 220 Kilogramm Müll werden in Deutschland pro Kopf produziert. Ein Großteil des Mülls zersetzt sich nicht von selbst – und landet am Straßenrand, in Flüssen oder im Meer.
Für welche der folgenden Aussagen entscheiden Sie sich?

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SZENARIO 3A

„Zero Waste“ (deutsch: null Müll) ist eine Lebeneinstellung mit dem Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Anders als beim Recycling wird Müll ganz vermieden. Wer Zero Waste betreibt, verzichtet bewusst auf Verpackungen und Plastik – z. B. Plastiktüten, Zahnbürsten aus Kunststoff oder Coffee-To-Go-Becher. Für viele Menschen ist Zero Waste die Lösung des Müllproblems. 

Aus diesem Grund werden Ideen wie Geschäfte ohne Verpackungen immer beliebter. In einigen Ländern ist Plastik bereits ganz verboten.
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Ihre Reise in die Stadt der Zukunft endet hier. In diesem Modul haben Sie neue Technologien und Konzepte für die intelligente Stadt kennengelernt. Achten Sie auch in Ihrer Stadt einmal darauf, welche der genannten Aspekte vielleicht direkt vor Ihrer Haustür umgesetzt werden. Und: Gestalten Sie Ihre Stadt der Zukunft aktiv mit!

Weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich.

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SZENARIO 3B

Verpackungen werden nach Material sortiert, in einer Anlage gereinigt und anschließend wiederverwendet – an sich keine schlechte Idee. Vom gesamten Plastikmüll werden aber nur ca. 50% recycelt. Hinzu kommt, dass nicht alle Kunststoffe ewig wiederverwendet werden können.

Wissenschaft und Industrie haben sich dem Thema angenommen und arbeiten bereits an umweltfreundlichen neuen Materialien – z. B. alternativen Verpackungen aus Pilzen oder Algen. Fest steht: Das Müllproblem der Stadt der Zukunft braucht neue Ideen und Konzepte beim Recycling.






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Ihre Reise in die Stadt der Zukunft endet hier. In diesem Modul haben Sie neue Technologien und Konzepte für die intelligente Stadt kennengelernt. Achten Sie auch in Ihrer Stadt einmal darauf, welche der genannten Aspekte vielleicht direkt vor Ihrer Haustür umgesetzt werden. Und: Gestalten Sie Ihre Stadt der Zukunft aktiv mit!

Weitere Informationen finden Sie im Downloadbereich.

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