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Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

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Meinungsmache im Netz

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MEINUNGSMACHE IM NETZ

Wie werden wir durch Fake News, Social Bots und Filterblasen in unserer Meinungsbildung beeinflusst? Antworten erfahren Sie in diesem Modul.

Scrollen Sie weiter, um sich selbstständig über Meinungsmache im Netz zu informieren. Eine Anleitung finden Sie hier. 

Planen Sie einen Workshop? Hier erhalten Sie Anregungen für einen Workshop von 25 Minuten, 45 Minuten und 90 Minuten oder länger. 

Dieses Modul gibt es auch in Einfacher Sprache.


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Immer mehr Falschmeldungen und Fake-Bilder verbreiten sich über das Internet. Das ist gefährlich, wenn Sie dadurch in Ihrer Meinung beeinflusst werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie falsche von wahren Nachrichten unterscheiden können. Das interaktive Lernmodul zum Thema „Meinungsmache im Netz“ hilft Ihnen dabei.

Erfahren Sie, wie Meinungsmache funktioniert. Tauchen Sie ein in die Welt der Falschmeldungen und lernen Sie Möglichkeiten kennen, sie zu erkennen. Sie werden überrascht sein, wie schwer das manchmal ist.

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In den Sozialen Medien ist vieles nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint. Nur allzu gerne wird der Realität nachgeholfen und z. B. ein Filter über Fotos gelegt, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Sehen Sie in diesem Video, wie der Alltag und seine Darstellung in den Sozialen Medien auseinanderdriften können.


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Meinungsmache hat viele Gesichter. Phänomene wie Fake News, Social Bots und Bildfälschungen sind allgegenwärtig. Entdecken Sie auf den nachfolgenden Seiten, welche Facetten von Meinungsmache es gibt.

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Stellen Sie sich vor, Facebook könnte Sie besser einschätzen als Ihre engsten Freunde und Verwandten. Was sich im ersten Moment wie Zukunftsmusik anhört, ist mittlerweile Realität geworden. Mit nur wenigen Mausklicks lassen sich treffsichere Persönlichkeitsaussagen über Sie tätigen. Diese werden genutzt, um die zu Ihnen und Ihrer Meinung passenden Inhalte anzuzeigen. Man nennt dies auch „Filterblase“ oder „Meinungsblase“. Dies hat zur Folge, dass Ihnen oft nur ein verzerrtes Bild der Realität vermittelt wird. Seien Sie also vorsichtig, bevor Sie sich eine Meinung bilden.

Das Tool „Apply Magic Sauce“ der Cambridge Universität analysiert Ihre digitalen Fußspuren und leitet daraus Aussagen über Ihre Persönlichkeit ab. Machen Sie den Test. 

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FAKT ODER FAKE?

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„Fake News, Fake-News, Fake|news Plur. <engl.> (in den Medien u. im Internet, bes. in den Social Media, in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen).“
(Duden, 2017)

Fake News sind also Falschmeldungen. Diese gefälschten Nachrichten sind in vielen Fällen kaum von echten Nachrichten zu unterscheiden. Darum werden sie von vielen Personen als wahr eingestuft und schnell weiter verbreitet. Durch das Teilen von Beiträgen geht das in Sozialen Medien besonders leicht. Oft kann man nicht einmal die Quelle der falschen Nachricht erkennen. Allein die Tatsache, dass eine Nachricht oft in den Sozialen Medien geteilt wird, bedeutet also nicht, dass sie wahr ist.

Wie man Fake News erkennen kann, wird Schülern aus der Schweiz demnächst in der Schule beigebracht. Ein neues Schulfach soll dafür sorgen, dass Kinder Fake News von echten Nachrichten besser unterscheiden können. 





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Norddeutschland. In einem niedersächsischen Zoo hat sich ein Wunder zugetragen:

Das zehn Monate alte Baby Tilmann kletterte von seinen Eltern unbemerkt in der Nähe des Flamingo-Geheges aus seinem Kinderwagen und stürzte in den Gehege-Teich. Nur durch das schnelle Eingreifen des Flamingos Harry konnte Tilmann gerettet werden. Dieser packte nämlich das Baby mit seinem Schnabel und trug es zurück an Land. „Ohne Harry wäre Tilmann ertrunken“, schluchzt Frau M., die Mutter des Jungen. „Harry hat einfach großartig reagiert“, meint auch der hiesige Zoodirektor. Seinen neuen tierischen Helden will er jetzt erst einmal mit einer extra Portion Fisch belohnen.

Entscheiden Sie selbst: Fakt oder Fake?


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Cambridge, USA. Forschern des renommierten Massachusetts Institute of Technology ist es kürzlich gelungen, erste genmanipulierte Pflanzen zu züchten, die im Dunkeln leuchten. Auf den ersten Blick lässt das Grüngut mit dem Namen „Starlight Avatar“ auf ein Gewächs auf radioaktivem Boden schließen. Tatsächlich leuchtet die Starlight Avatar jedoch ausschließlich mithilfe natürlicher Stoffe. Diese Neuheit könnte bald sogar Straßenlampen ersetzen und somit zur Energiewende beitragen.

Entscheiden Sie selbst: Fakt oder Fake?
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Los Angeles. Fans auf der ganzen Welt werden ausrasten. Die beliebten Romane der „Twilight“-Reihe, in Deutschland besser bekannt als „Bis(s)-Romane“, rund um die schöne Bella und den Vampir Edward, werden neu verfilmt.

Wie die Produktionsfirma Summit Entertainment gestern in Los Angeles mitteilte, soll an den Erfolg der alten Filme angeknüpft werden. „Die Reihe gibt noch viel mehr her“, so ein Produktionsmitarbeiter. „Künstlerisch werden keine neuen Wege beschritten, aber finanziell ist da noch gut was rauszuholen.“ Wir dürfen also gespannt sein, was auf uns zukommt. Sicher ist jedoch bereits, dass keiner der alten Schauspieler in den Neuverfilmungen mitwirken wird. Einerseits dürften da die genannten finanziellen Gründe (Robert Pattinson und Kristen Stewart sind gefragte Stars) eine Rolle spielen, zum anderen sollen mit neuen Gesichtern die Fans wieder in die Kinos gelockt werden. Wann die neuen Filme erscheinen, steht noch nicht fest.
 
Entscheiden Sie selbst: Fakt oder Fake?


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#SERIOSITÄT

Wahre Nachrichten stammen von vertrauenswürdigen Seiten. Solche Seiten enthalten z. B. ein Impressum, in dem u. a. eine konkrete Anschrift und ein Ansprechpartner genannt werden. Auch der Verfasser der Nachricht wird genannt. In seiner Nachricht berichtet er sachlich und bezieht unterschiedliche Sichtweisen ein. Ein weiterer Hinweis für die Seriosität einer Seite ist, dass auch andere vertrauenswürdige Seiten die Nachricht veröffentlicht haben.

#INHALT

Bei wahren Meldungen werden die Inhalte neutral und ohne Übertreibungen dargestellt. Damit die Leser die Inhalte verstehen, werden sie auch nicht verkürzt oder einseitig wiedergegeben. Stattdessen zeigt der Verfasser unterschiedliche Sichtweisen auf. Dabei berücksichtigt er eine ausreichende Zahl an verständlichen Erklärungen und führt Belege und Quellen an.

#BILD

In Falschmeldungen werden häufig Bilder verwendet, die eigentlich aus einem ganz anderen Zusammenhang stammen. In vielen Fällen sind diese Bilder zusätzlich manipuliert, also z. B. zugeschnitten oder aus mehreren Einzelteilen zusammengefügt worden. Durch eine einfache Bildersuche im Internet lassen sich die Originalfotos aber schnell finden und mit den in der Nachricht eingesetzten Bildern vergleichen.

#SPRACHE

Wahre Nachrichten unterscheiden sich auch sprachlich von falschen Nachrichten. Falschmeldungen haben z. B. oft Überschriften, die nur Aufmerksamkeit erzeugen wollen. Sie sind reißerisch formuliert oder führen den Leser oder die Leserin ganz bewusst auf eine falsche Spur. Oft werden in Falschmeldungen auch provozierende Schlagwörter wie „Skandal“ und „Achtung“ verwendet, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ein weiteres Kennzeichen sind Fehler in Grammatik und Rechtschreibung: Falschmeldungen enthalten davon häufig besonders viele.

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Auf der Webseite www.24aktuelles.com können Sie selbst ausprobieren, wie einfach falsche Nachrichten erstellt werden. Verfassen Sie eine Überschrift zu Ihrer Nachricht und wählen Sie ein dazu passendes Titelbild. Ihre Falschmeldung wird im Nu per Mausklick erstellt.
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Dass sich mit Fake News viel Geld verdienen lässt, zeigt das Spiel „Fake it to make it“. Ziel ist es, mit Falschmeldungen ein eigenes Geschäft aufzubauen und möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Werden Sie im Spiel selbst zu einem Autor von Fake News und erfahren Sie, wie das Geschäft mit den Falschnachrichten funktioniert.

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KÖNNEN BILDER LÜGEN?

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Im Zeitalter der digitalen Bildbearbeitung wird es immer schwieriger, echte von gefälschten Bildern zu unterscheiden. Im Video werden Ihnen zehn Bilder gezeigt, bei denen Sie selbst ins Grübeln kommen: echt oder fake?
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BILDDETAILS UND HINTERGRUNDELEMENTE

Oft geben im Bild bestimmte Gegenstände Hinweise auf eine Fälschung, z. B. Kalenderdaten, Uhrzeit, Straßenschilder oder Autokennzeichen.

GRÖßENVERHÄLTNISSE

In vielen gefälschten Bildern passen die einzelnen Bildelemente nicht zusammen. Insbesondere bei Fotos, die nachträglich bearbeitet wurden, passt z. B. ein bestimmtes Körperteil nicht zum Rest eines Körpers oder eine Person ist im Verhältnis zu einem Gebäude zu groß bzw. klein.

FARB- UND KONTRASTUNTERSCHIEDE

Vor allem bei Fotomontagen werden Personen und Gegenstände in einem Bild zusammengefügt, die im Originalbild in ganz unterschiedlichen Lichtverhältnissen fotografiert wurden. Wenn das nicht angeglichen wird, fallen Farb- und Kontrastunterschiede auf.

SCHATTENWURF UND SPIEGELUNGEN

Bei der Bearbeitung eines Bildes wird häufig vergessen, auch die Schatten anzupassen. Insbesondere dann, wenn Personen oder Gegenstände nachträglich in ein Bild eingefügt werden, fehlt oft ein Schatten. Dies ist ein eindeutiger Hinweis, dass das Bild bearbeitet wurde.

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Schauen Sie sich diesen Urlaubsgruß an. Was sehen Sie? Handelt es sich möglicherweise um eine Täuschung?
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Ein Foto aus dem Urlaubskatalog genügt, um eine Reise in den Sozialen Medien vorzutäuschen.


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Schauen Sie sich dieses Foto an. Was sehen Sie? Postet hier ein Nutzer der Sozialen Medien sein neu erworbenes Auto?
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Mit einem Foto aus dem richtigen Winkel wird aus einem Spielzeugauto ein vermeintlicher Neuwagen.
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PSYCHOLOGIE 4.0

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Soziale Medien können unsere Meinung beeinflussen. Kristina Lerman von der University of Southern California zeigt dies in einer Studie. Die roten und weißen Kugeln auf dem Holzbrett stehen für Menschen, die eine unterschiedliche Meinung vertreten. Die roten Kugeln haben eine bestimmte Meinung, die weißen Kugeln ebenso. Die weißen Kugeln sind mit ihrer Meinung in der Mehrheit. Sie kommunizieren aber nur wenig mit den anderen Kugeln. Ganz anders die roten Kugeln: Sie vertreten zwar eine eher seltene Meinung, kommunizieren aber sehr viel. Dadurch kommen die weißen Kugeln häufig mit den roten Kugeln und deren Meinung in Kontakt. Es kommt ihnen so vor, als ob die Meinung der roten Kugeln die Meinung einer Mehrheit ist. Experten sprechen von einer sogenannten Mehrheitsillusion. Die Studie von Lerman zeigt außerdem, dass sich die weißen Punkte oft der Meinung der roten Punkte anschließen.


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Es ist kein Geheimnis mehr, dass politische Wahlkämpfe durch Meinungsmache in den Sozialen Medien beeinflusst werden. Dies geschieht mitunter durch sogenannte Social Roboter, kurz: Social Bots. Sie täuschen in Sozialen Netzwerken menschliche Verhaltensmuster vor. Social Bots sind Programme, die ein bestimmtes Ziel verfolgen, z. B. politische Propaganda. Durch eine entsprechende Programmierung können Social Bots innerhalb kürzester Zeit eine seltene Meinung so oft kommunizieren, dass die Illusion einer Mehrheit entsteht und sich viele Menschen der seltenen Meinung anschließen.
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Sehen Sie in diesem Video, welche Typen von Social Bots es gibt und wie diese sich im Alltag verhalten würden.
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Mit Hilfe weniger Merkmale können Sie Social Bots ganz leicht erkennen. Auf der folgenden Seite erfahren Sie mehr.
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HÄUFIGKEIT UND ZEITPUNKTE DER POSTS

- Werden am Tag mehr als 50 Posts veröffentlicht?
- Werden am Tag mehr als 50 Posts geteilt?

REAKTIONEN DES ACCOUNTS

- Erfolgen Kommentare innerhalb einer Sekunde nach der Veröffentlichung eines Posts?
- Vergibt der Account mehr als 50 Likes für andere Posts?
- Wie reagiert der Account auf Fragen zum räumlichen Denken, z. B. Was ist über dir? Was ist unter dir? (Social Bots kommen mit solchen Fragen nicht zurecht.)

SERIOSITÄT DES ACCOUNTS

- Kennen Sie die Person, die postet?
- Kennen Sie Follower des Accounts?
- Sind die Inhalte der Posts immer sehr ähnlich?
- Wurden erhaltene Nachrichten auch an viele andere Nutzer verschickt?
- Werden Posts immer desselben Accounts geteilt?

PROFILBESCHREIBUNG DES ACCOUNTS

- Ergeben die Angaben keinen Sinn?
- Fehlen zahlreiche Angaben?
- Sind die im Profil angegebenen Links unseriös?

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Ein Bot ist an sich weder gut noch böse. Viele Bots leisten sehr nützliche Dienste, wie z. B. Chatbots, die automatisierte Kundendienst-Lösungen anbieten (z. B. bei renommierten Versandhäusern). Die meisten Bots funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Sie sammeln viele Daten und speichern sie ab. Sobald ein Nutzer mit dem Bot spricht, sucht dieser in seinem Datenspeicher nach passenden Antworten. Da sehr viele Menschen Bots nutzen, sammelt der Bot immer mehr Informationen und kann so z. B. den Kunden immer passendere Antworten auf ihre Fragen geben. Dies ist für Bots wie ein intensives Training.
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Sicherlich kennen Sie die Situation:
Sie erstellen sich einen Account auf einer Website. Doch plötzlich erscheint ein Feld: Bitte markieren Sie alle Felder, auf denen Autos zu sehen sind. Doch warum ist das so?

Fragen, wie das Lösen einer leichten Rechenaufgabe, das Abtippen eines Buchstaben- und Zahlencodes in einem Bild oder das Anklicken bestimmter Bildelemente werden gestellt, um Sie als echten Menschen zu identifizieren. Tests dieser Art werden als Captcha (= „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“ – zu deutsch: „Test zur Unterscheidung zwischen Mensch und Maschine“) bezeichnet. Das bedeutet, dass Sie Ihre menschliche im Vergleich zur künstlichen Intelligenz beweisen müssen. Für Menschen sind solche Aufgaben relativ leicht zu erfüllen, wohingegen dies für Bots meist unmöglich ist. Da manchmal selbst Menschen Schwierigkeiten mit dem Lesen der Captchas haben oder diese oftmals nur schwer zu lesen sind, werden alternativ Audio-Funktionen als Captcha bereitgestellt.



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Sie wissen nun, dass Meldungen im Internet mit Vorsicht zu genießen sind. In diesem Modul haben Sie u. a. Kriterien und Werkzeuge kennengelernt, mit denen Sie Personen und Nachrichten auf ihre Echtheit prüfen können.

Die einzelnen Tools dazu finden Sie auch im Downloadbereich.


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